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Unilever spaltet die Eissparte ab - Was tun?

Unilever war lange Zeit so etwas wie das hässliche Entlein der Konsumgütersparte. Während es bei vielen Konkurrenten, wie dem amerikanischen Konkurrenten Procter & Gamble scheinbar wie am Schnürchen zu laufen schien, trat man bei Unilever auf der Stelle. Seit 2017 stagnierten die Konzernzahlen bei Gewinn und Umsatz. Der Aktienkurs hat sich in den vergangenen acht Jahren nicht von der Stelle bewegt und liegt heute auf dem gleichen Niveau wie 2017.


Die erste Position in Unilever hatte ich im Jahr 2018 gekauft, im Corona-Crash 2020 aufgestockt und in den Jahren 2021 und 2022 auf die heutige Größe gebracht.


Ein großes Problem bei Unilever war in den vergangenen Jahren ein fehlender Fokus. Dieses Schicksal ereilt scheinbar alle großen Konsumgüterunternehmen irgendwann. Während Procter & Gamble seine Schwierigkeiten vor Jahren bereits in den Griff bekommen hat, wachsen diese beim Schweizer Konkurrenten Nestlé ebenfalls weiter an.


Unter CEO Alan Jope war Unilever zum breit aufgestellten „Alles-Konzern“ geworden, in dem zu viele Kategorien um Ressourcen konkurrierten. Die Folge war stagnierendes Wachstum und eine nachlassende operative Dynamik. Wie so häufig in derartigen Fällen formierte sich mit Shareholdern wie Terry Smith und Nelson Peltz öffentlicher Druck, die den mangelnden Fokus, die ausufernden Prioritäten und die ineffiziente Kapitalallokation kritisierten. Als 2023 Hein Schumacher den CEO-Posten übernahm, änderte sich der Fokus. Er sprach davon, dass Unilever „zu viele Prioritäten gleichzeitig“ verfolgt habe und künftig ein schlankerer, fokussierterer Konzern notwendig sei. Im Februar 2025 folgte mit Fernando Fernandez dann bereits der nächste Führungswechsel, der diesen Kurs allerdings nicht nur beibehielt, sondern weiter zuspitzte. Fernandez gilt als Pragmatiker, der EBIT-Disziplin, klare Prioritäten und operative Einfachheit in den Mittelpunkt rückt.


Ein Breich, der relativ schnell im Fokus stand, war die Eiscreme-Sparte. Ein Unternehmensteil mit hoher Saisonabhängigkeit, eigenständiger Kostenstruktur und einer Logistik, die kaum Schnittmengen mit den anderen Sparten hatte. Dazu kam eine Phase von Marktanteilsverlusten zwischen 2016 und 2023. Im vergangenen Jahr war dann klar: Unilever spaltet die Eissparte ab.



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Warum spaltet Unilever die Eissparte ab?


Unilever begründet den Schritt mit der sehr speziellen Struktur des Eisgeschäfts. In den offiziellen Unterlagen heißt es, dass die Sparte auf Basis „sehr unterschiedlicher Charakteristika“ operiere: saisonal, extrem kapitalintensiv, abhängig von Kühlketten-Logistik und mit einem Geschäftsmodell, das nur geringe Synergien zu den Bereichen Home Care, Personal Care oder Beauty ermögliche. Jahrzehntelang konnte man diese Besonderheiten im Konzern auffangen, doch spätestens mit der neuen CEO-Strategie war man der Ansicht, dass dieses Geschäft in einem eigenständigen Setup besser wachsen kann. In den Worten des Vorstands: die Eis-Sparte sei „unter einer anderen Eigentümerstruktur besser positioniert“.


Zumindest der Name der neuen Firma ist schon eimal ikonisch: The Magnum Ice Cream Company – kurz TMICC. Das neue Unternehmen wird ab dem 8. Dezember 2025 gleichzeitig an drei Börsen notiert: Amsterdam, London und New York. Die Firma wird von Beginn an ein globaler Marktführer mit einem Umsatz von 7,9 Milliarden Euro sein. TMICC kontrolliert rund 21 Prozent des weltweiten Eis-Marktes und besitzt vier der fünf größten globalen Eismarken: Magnum, Heartbrand, Cornetto und Ben & Jerry’s.



Erläuterung, warum Unilever die Nummer 1 auf dem Eissmarkt ist

Die neue Firma wird gleich ein globaler Player im Escreme-Markt sein



TMICC verfügt über rund drei Millionen Gefrierschränke weltweit und damit über die größte Eis-Kühlschrankflotte der Branche. Produziert wird an 30 Standorten auf sechs Kontinenten. Der globale Eis-Markt wächst relativ stabil und soll laut Euromonitor bis 2029 jährlich rund drei bis vier Prozent zulegen.


Eis ist oftmals kein rationales Produkt, sondern ein emotionales. Laut TMICC ist Eis in der Lage, besonders starke positive Erinnerungsspuren zu erzeugen. Und da ist durchaus etwas dran. Wahrscheinlich wird es vielen von euch wie mir gehen bei Erinnerungen an Eis: das Magnum im Freibad, das Wassereis nach dem Fahrradsturz oder das spontane Eis als elterlicher Rettungsanker. Genau das könnte der Firma aber auch zum Verhängnis werden. Auch heute greife ich (ihr wahrscheinlich auch) im Schwimmbad oder im Urlaub nach dem Magnum-Eis in der Kühltruhe. Das mache ich aber oft auch schlicht wegen mangelnder Alternativen. Beim Einkauf im Supermarkt oder Discounter darf es dann gerne auch die Eigenmarke oder allgemein ein günstigeres Produkt sein. Denn machen wir uns nichts vor, TMICC bietet vor allem hochpreisige Premiumprodukte. Die Produktpalette von Ben & Jerry’s sticht hier besonders hervor.


Warum erfolgt die Abspaltung gerade jetzt? Die Eissparte von Unilever verlor zwischen 2016 und 2023 Marktanteile, doch ab 2024 drehte der Trend. Die Kategorie gewann 90 Basispunkte Marktanteil zurück und verbuchte gleichzeitig steigende Margen und bessere Volumenentwicklung . Dennoch blieb das strukturelle Problem der fehlenden Synergien mit den übrigen Segmenten des Unternehmens. Nach der Abspaltung soll TMICC künftig mit einer „front-line first“-Organisation geführt wird. 24 dezentrale Markteinheiten übernehmen volle Cashflow-Verantwortung – ein Modell, das Unilever selbst so nicht abbilden kann.



Eine Darstellung des Wachstums und des Marktanteils der Eissparte von Unilever

2024 gab es erstmals seit vielen Jahren wieder ein Volumenwachstum und einen Zugewinn beim Marktanteil



Das strategische Programm der neuen Firma soll auf auf Wachstum, Produktivität und Re-Investition basieren. TMICC will neue Konsumanlässe schaffen, schnelle Innovationen vorantreiben, Premiumangebote ausweiten und die Präsenz im Quick-Commerce verstärken. Das sind viele Allgemeinplätze, die sich im Management-Sprech gut anhören, aber wenig konkret sind. Konkreter ist es allerdings bei den Investitionen. Es soll ein 500-Millionen-Euro-Produktivitätsprogramm geben, das unter anderem für eine 20-prozentige Effizienzsteigerung in der Produktion, niedrigere Logistikkosten und eine Halbierung der Lieferantenbasis sorgen soll.


Auch wenn TMICC mit einem starken Markenportfolio, einer globalen Infrastruktur und einer neuen Strategie an den Start geht, bleibt das Unternehmen nicht frei von Risiken. Die Eiscreme-Kategorie ist im Kern ein Segment mit hoher Saisonalität, intensiven Wettereinflüssen und einem strukturell geringeren Margenprofil. Genau das war einer der Gründe, warum Unilever die Abspaltung vorgenommen hat: Die Profitabilität des Bereichs lag zuletzt deutlich unter der der übrigen Segmente und selbst mit einem eigenen Managementteam wird es Zeit brauchen, die EBIT-Marge nachhaltig zu steigern. Hinzu kommt, dass der Markt trotz seiner Größe und Stabilität in den letzten Jahren starken Preiserhöhungen ausgesetzt war, die in manchen Ländern zu Volumenrückgängen geführt haben. Auf der anderen Seite besitzt TMICC unbestrittene Chancen: Das Unternehmen startet als globaler Marktführer, kann sein Premium-Segment weiter ausbauen und dürfte von einer fokussierten Organisation profitieren, die nun ausschließlich für Eiscreme lebt und arbeitet. Die Möglichkeit, internationale Innovationen schneller auszurollen, Konsumanlässe gezielter zu besetzen und Effizienzen in der gesamten Kühlkette zu heben, schafft Spielraum für Verbesserungen. Ich selbst bin mir aber unschlüssig, ob dies ausreicht für ein stärkeres Wachstum.



Deutsche Broker sind schön und gut. Wenn man allerdings einmal Spezialwerte kaufen möchte oder Optionen handeln will, kommt man sehr schnell an seine Grenzen. Hier hilft dann ein Auslandsbroker. Meine erste Wahl hierbei ist der Broker von Lynx. Einen ausführlichen Beitrag dazu habe ich hier geschrieben.


Lynx bietet dabei vor allem den Handel an Heimatbörsen zu günstigen Preisen, den Handel von Optionen und kostenfreie Fremdwährungskonten. Es stehen Versionen für PC, Tablet und Handy zur Verfügung. Bei Eröffnung eines Depots über den Link* erhaltet ihr bis zu 50 Euro Cashback.



Wie läuft die Abspaltung technisch ab?


Für uns als Anleger ist natürlich vor allem entscheidend, wie die Abspaltung technisch umgesetzt wird. Unilever vollzieht den Spin-off über eine sogenannte Demerger Dividend, also eine Sachdividende. Anspruchsberechtigt ist jeder, der am 5. Dezember 2025 als Aktionär eingetragen ist. Die Zuteilung erfolgt im Verhältnis eins zu fünf: Für fünf Unilever-Aktien gibt es eine TMICC-Aktie. Nicht glatt teilbare Bestände werden gesammelt, im Markt verkauft und der Erlös anteilig ausbezahlt. Die TMICC-Aktien starten am 08. Dezember 2025 gleichzeitig an drei Börsen. Anleger müssen nichts tun, die Zuteilung erfolgt automatisch.


Etwas komplexer wird es bei der Aktienkonsolidierung, die einen Tag später erfolgt. Weil Unilever nach der Abspaltung kleiner ist, würde der optische Kurs sinken. Um dies zu verhindern, werden die ausstehenden Aktien in einem neuen Verhältnis zusammengelegt, also ein sogenannter Reverse Split durchgeführt. Das genaue Verhältnis wird erst kurz vorher festgelegt, da es vom Marktwert der abgespaltenen Sparte abhängt. Wirtschaftlich ändert sich jedoch nichts: Der Aktionär hält denselben Anteil am Unternehmen, nur mit weniger, dafür höher bewerteten Aktien. Auch hier werden Bruchstücke bar abgegolten. Die Konsolidierung erfolgt am 09. Dezember 2025. Für Anleger ist dieser Vorgang komplett automatisiert und erfordert keine Handlung.


Direkt nach der Abspaltung wird Unilever rund 19,9 Prozent der TMICC-Aktien erhalten, sogenannte Retained Shares. Das Unternehmen hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieser Anteil kein strategisches Investment darstellt, sondern rein technischen und steuerlichen Zwecken dient . Dieser Anteil entsteht automatisch, weil Unilever die Eis-Sparte über eine Sachdividende an seine Aktionäre ausschüttet und anschließend einen Block an neuen TMICC-Aktien zugeteilt bekommt, um steuerliche Anforderungen, insbesondere im US-Markt, zu erfüllen. Wichtig dabei ist, dass Unilever diese Aktien nicht frei nutzen oder zur Einflussnahme einsetzen kann. Alle Stimmen müssen proportional zu den übrigen Aktionären abgegeben werden, sodass Unilever keine faktische Kontrolle über die neue Gesellschaft ausübt. Das Unternehmen nennt die Beteiligung ausdrücklich temporär. Die Retained Shares sollen innerhalb von fünf Jahren geordnet veräußert werden sollen, um zusätzlich Liquidität zu schaffen, die dann vor allem zur Schuldenreduktion und für allgemeine Unternehmenszwecke genutzt werden kann. Für uns als Anleger sind in diesem Zusammenhang zwei Dinge wichtig. Erstens entsteht kein struktureller Interessenkonflikt zwischen Unilever und TMICC, da Unilever nicht aktiv in die neue Gesellschaft hineinregiert. Zweitens könnte der spätere Verkauf des 19,9-Prozent-Pakets einen zusätzlichen Kapitalzufluss generieren, der die Finanzstruktur des verbleibenden Unilever-Konzerns weiter stärkt. Wichtig dabei ist natürlich, dass dieses Paket nicht komplett in einem Zug auf den Markt geworfen wird. Ich gehe jedoch davon aus, dass das Management hier umsichtig handeln wird. Meine rein persönliche Meinung: nach den Erfahrungen der letzten Zeit, in der immer mehr Firmen von der Börse genommen wurden, kann ich mir auch vorstellen, dass ein strategischer Investor das Paket übernimmt und versucht eine Mehrheit an der neuen Firma zu erlangen. Das ist allerdings ein reines Hirngespinst von mir und basiert nicht auf irgendwelchen bekannten Fakten.




Was mache ich mit den neuen Aktien?


Für mein Altersvorsorge-Depot stellt sich die Frage, wie ich persönlich mit den neuen TMICC-Aktien umgehen werde. Die ehrliche Antwort ist: Sie passen nicht wirklich in meine langfristige Depotstrategie. Mein Altersvorsorge-Portfolio ist bewusst breit aufgestellt, setzt auf marktführende Unternehmen mit stabilen Cashflows, hohen Margen und klaren Vorteilen im Wettbewerb. TMICC ist zwar ein globaler Branchenführer, aber gleichzeitig ein sehr fokussiertes Unternehmen mit ausgeprägter Saisonalität und einem Margenprofil, das strukturell deutlich schwächer ist als das der übrigen Unilever-Sparten. Genau diese Profitabilitätsprobleme waren ja einer der Gründe, warum Unilever die Eissparte überhaupt abgespalten hat. Dazu kommt meine persönliche Skepsis bezüglich der Wachstumsdynamik. Der Markt wächst moderat, die Marke ist stark, aber die jüngere Vergangenheit hat gezeigt, wie empfindlich Volumen und Profitabilität auf Fehlentscheidungen, Wetter und Preisstrategien reagieren können.


Deshalb werde ich die neuen TMICC-Aktien je nach Kursentwicklung und Bewertung vermutlich eher zeitnah verkaufen und das frei werdende Kapital dazu nutzen, meine Unilever-Position aufzustocken. Der verbleibende Konzern erscheint mir nach der Abspaltung fokussierter und profitabler - und damit langfristig besser geeignet für mein persönliches Depot.


Was macht ihr mit euren neuen Aktien? Behalten oder verkaufen, oder vielleicht sogar aufstocken? Ich bin gespannt auf eure Gedanken dazu.



Unternehmen: Unilever


ISIN: GB00B10RZP78

WKN: A0JNE2

Im Depot seit: 03.12.2018

Stückzahl im Depot: 120

⌀ Kaufkurs:  44,00 Euro

Gesamtkaufpreis: 5.280 Euro

Aktuelle Strategie: Hold and Check




Mein erstes Buch ist im Januar 2025 erschienen. Du kannst es hier kaufen.


Eine Darstellung des Buchs "Börse für Beamte" von Ben Offenberger

Das Schreiben dieses Buchs war ein Herzensprojekt von mir. Als Autor, gerade in einer speziellen Nische wie der unseren, kann man keine Reichtümer verdienen. Trotzdem wollte ich dieses unbedingt veröffentlichen. Gerade die Kolleginnen und Kollegen aus dem Beamtentum sind nicht wirklich dafür bekannt, private Altersvorsorge über Börseninvestments zu betreiben. Dabei ist die Pension dauerhaft nach meiner Meinung alles andere als sicher. Ich hoffe etwas dazu beitragen zu können, dass sich mehr Menschen an die Börse wagen.

 

Um was es genau geht, ergibt sich am Besten aus dem Klappentext:


“Beamte sind so gut versorgt, dass sie sich nicht um die Geldanlage kümmern müssen? Falsch, sagt Ben Offenberger, selbst Beamter – und Investor. Er weiß aus Erfahrung: Gegen Pensionslücken oder unvorhergesehene Ausgaben müssen sich auch Staatsdiener wappnen. Offenberger führt grundlegend an das Thema Geldanlage und Börse heran, aber immer mit der spezifischen Situation von Beamten im Blick. Er erklärt, weshalb auch für Beamte private Vorsorge wichtig ist, wie Börse funktioniert, welche Investmentvehikel und -strategien es gibt, welche psychologischen Fallen lauern und welche Vorteile Beamte beim Investieren genießen. „Börse für Beamte“ ist eine punktgenaue Einführung in die Welt von Aktien, Dividenden, ETFs und Co.”

 

Das Buch richtet sich vor allem an Beamte, aber auch für alle anderen ist es interessant. Zum einen erfährt man einiges über die Unterschiede zwischen Rente und Pension. Dabei wird auch mit einigen weit verbreiteten Irrtümern aufgeräumt. Der Großteil des Buchs ist darüber hinaus für alle Anleger geeignet, unabhängig vom Beruf. Dabei fließt meine eigene Biografie und meine Erfahrung mit ein, aber auch einige von euch kommen zu Wort. Hierfür bedanke ich mich nochmals ganz herzlich bei Allen, die den Fragebogen beantwortet haben.

 


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10 Kommentare


Nik
vor 2 Tagen

Weiß schon wer wie das steuerlich ablaufen wird oder stand das irgendwo im Artikel?

Bekommt man die Aktien einfach eingebucht oder wird es wie eine Dividende gesehen und man muss auch noch Steuern zahlen?

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Ben Offenberger
Ben Offenberger
vor einem Tag
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Hi Nik,

die Aktien sollten steuerfrei eingebucht werden, so wurde es zumindest von Unilever kommuniziert. In Deutschland treibt sowas nur manchmal komische Blüten, man muss also leider immer ein wenig darauf hoffen, dass die Broker das alle auch so handhaben.


Grüße,

Ben

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Kevin
vor 2 Tagen

Ich habe ärgerlicherweise Unilever in zwei unterschiedlichen Depots. Einmal Geno Broker, einmal bei der ING. Werde wohl bei beiden Brokern den Spin-Off verkaufen. Unilever sehe ich aber als Basisinvestment, das werde ich eher nicht aufstocken. Sehe aktuell bessere Chancen am Markt mit langfristig höheren Wachstumsmöglichkeiten.

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Ben Offenberger
Ben Offenberger
vor 2 Tagen
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Ja das geht mir genauso. Meine Positionen liegen bei Scalable und der Consors.

Ob ich den Verkaufserlös direkt wieder in Unilever investiere weiß ich auch noch nicht, kann auch gut sein, dass ich erst zu einem späteren Zeitpunkt nachkaufe.


Grüße,

Ben

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Tom
vor 2 Tagen

Die neuen Aktien würde ich sofort verkaufen.

Ich habe Unilever nicht im Depot, aber Aktien wo abgeschaltet wurde und diese neuen Aktien sind zum Teil deutlich gefallen.

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Ben Offenberger
Ben Offenberger
vor 2 Tagen
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Ja, da ist durchaus was dran. Es gibt natürlich auch andere Beispiele wie beispielsweise die Abspaltung von Carrier Global im Zuge der Fusion von United Technologies und Raytheon, oder die Aufspaltung von General Electric.


Allerdings sehe ich wie beschrieben bei der Abspaltung von TMICC noch nicht den großen Mehrwert als Aktionär des neuen Unternehmens.


Grüße,

Ben

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Lars
vor 2 Tagen

Danke für den Beitrag, ist ja doch recht kompliziert das Ganze.

Ich werde meine Anteile wahrscheinlich auch verkaufen.

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Ben Offenberger
Ben Offenberger
vor 2 Tagen
Antwort an

Hallo Lars,

danke für deinen Kommentar. Was ich so höre haben viele vor, die Anteile relativ zeitnah zu verkaufen.

Grüße,

Ben

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Helmuth
vor 2 Tagen

TMICC verkaufen Unilever kaufen...

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Ben Offenberger
Ben Offenberger
vor 2 Tagen
Antwort an

Hallo Helmuth,

ich denke auch das werden sehr viele machen.

Grüße,

Ben

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